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Jana W. berichtet aus Sunshine Beach (Australien)

Wenn man an Australien denkt, kommen einem sofort Bilder vom Surfern, dem Meer, Palmen und blonden, vom Salzwasser ausgeblichenen, Beachhaaren in den Kopf und ich kann nun sagen, dass all diese Bilder nicht nur im Kopf eines Jenen entstehen, sie sind die totale Realität!

Als ich ankam in Australien und nach Noosa zu meiner Gastfamilie gefahren wurde, strahlte die Sonne und ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Ich hatte mir zwar unendlich viele Gedanken über meinen Austausch gemacht, jedoch nie wirklich über die Landschaft und den Style Australiens nachgedacht. Sofern wurde ich von der tollen Natur überrascht und ich liebte es sofort dort zu sein. Nicht aller Anfang war leicht, doch mit der Zeit lebte ich mich wirklich gut ein und kannte den Ort am Ende mindestens genau so gut, wie meine Heimat. Dies lag einerseits daran, dass man meistens den Bus nimmt und nicht gefahren wird, aber auch daran, dass man so unfassbar viele Sachen unternimmt, die man in Deutschland nicht machen könnte.

Mit meiner Gastfamilie hatte ich zwischendurch das ein oder andere Problem, aber insgesamt haben wir uns gut verstanden. Besonders mein Gastvater hat viele unvergessliche Sachen mit mir unternommen, wie zum Beispiel bei Sonnenaufgang surfen zu gehen. Meine Gastmutter hingegen war manchmal ein bisschen in ihrer eigenen Welt versunken und interessierte sich sehr für Kristalle und jegliche Meditationsübungen, was man von sehr vielen Australiern behaupten kann.  In dem Haus hatte ich ein recht kleines, aber sehr liebevoll eingerichtetes Zimmer und ein eigenes Bad, welches ich mir mit meiner italienischen Gastschwester teilte. Gerade im Sommer, wo es wirklich heiß war, waren wir oft alle im Pool, teilweise sogar den ganzen Tag!

Die Schule kann man mit der deutschen Schule gar nicht vergleichen, was nicht heißt, dass sie dort besser oder schlechter ist. Im Allgemeinen sind die Lehrer einfach offener und man hat fast das Gefühl mit ihnen befreundet zu sein, natürlich nur fast! Die Schuluniform fand ich auch gar nicht so schlecht, da man zum einen nicht darüber nachdenken musste, was man anzieht und man dadurch länger schlafen konnte, zum anderen aber auch, weil es einfach eine coole Erfahrung war, kennen zu lernen, wie es ist, wenn jeder das Gleiche trägt. Mein Lieblingsfach an der Sunshine State Beach High School war mit Abstand Fashion, da wir dort unsere eigenen Anziehsachen entwerfen und später auch noch kreieren durften. Eins meiner Highlights in Hinsicht auf die Zeit, die ich mit der Schule verbrachte, war, dass wir das Musical Wicked anschauen konnten und vor allem der Trip nach Heron Island. Denn auf dieser kleinen Insel, befand sich eine Forschungsstation, die es uns ermöglichte, dort mit Haien, Mantarochen und auch Stachelrochen zu Tauchen. Ungelogen: Ich hatte glaube ich die besten paar Tage meines Lebens auf dieser Insel. Das Wasser war, wie man es sonst nur in der Werbung von fernen Urlaubsparadiesen finden kann, türkis blau und glasklar.
Eine Sache, die mich in Australien sehr beansprucht hat, war das Tanzen. Dadurch, dass ich 3 mal die Woche Ballett hatte, hatte ich zwar oft nicht so viel Zeit wie die anderen Internationals, bin aber wirklich teil der Gruppe geworden. Zur Weihnachtszeit habe ich sogar bei einer Aufführung mitgemacht, wodurch ich mich mit einigen Mädchen sehr gut angefreundet habe. Als Willow vom Tanzen schließlich auf meine Schule wechselte, hatte ich auf einmal Anschluss zu vielen anderen Australiern gefunden und nach ein paar Wochen wahre Freundschaften geknüpft. Nicht diese Art, wo man nur in der Schule spricht, sondern die, wo man sich jeden zweiten Tag besucht und dem anderen ständig auf der Pelle hockt, was keines Falles schlecht war.  Deswegen habe ich mich auch dazu entschlossen noch einen Monat an meinen Auslandsaufenthalt dranzuhängen. Die letzten paar Monate waren daher mit Abstand die besten!

Wenn Schulferien waren, war ich immer auf Reisen. In den ersten Ferien habe ich eine Outback Tour mit anderen Internationals quer durch Australien gemacht. Wir sind mit dem Bus von Darwin nach Alice Springs getourt und haben zwischendurch immer gezeltet. Trotz der zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftigen Insekten und Reptilien, die mir in der Dusche, beim Essen und Erforschen der Natur begegnet sind, gefiel mir der Ausflug total! Ich würde jedem empfehlen so viel zu machen wie möglich, da man nur einmal die Chance hat und die Leute insgesamt alle ein bisschen so ticken, wie man selber und man sich nach solchen Reisen wie eine Familie fühlt. In den zweimonatigen Sommerferien haben mich meine Eltern besucht. Es war ein tolles Gefühl sie umher führen zu können und nach dem halben Jahr, das ich bereits in Australien verbracht hatte, war ich fast erschrocken darüber, wie stark ich den Deutschen Akzent hörte. Ich war froh, dass ich den Besuch bekam, da es gut tat, mal wirklich über die ganzen Eindrücke und Erfahrungen reden und nicht nur zu skypen zu können und es sozusagen eine schöne „Halbzeit“ war. Der Zeitpunkt war mir auch sehr passend, da von Anfang an sicher war, dass ich nicht abgeholt werden wollte, um mein Auslandsjahr alleine abzuschließen.

Nach den 10 Monaten, die ich in Noosa verbracht hatte, habe ich mich zwar auf Deutschland und somit meine Familie und Freunde gefreut, dennoch fiel mir der Abschied schwer. Ich hatte und habe immer noch so viele Freunde dort drüben, die ich über die Schule, verschiedene Ausflüge und Ballet kennen und lieben gelernt habe, dass ich mich oft frage, wie es wohl wäre noch dort zu sein. Ich denke, ich habe in der kurzen Zeit Freunde fürs Leben gefunden und nicht nur Australier, sondern auch Internationals aus allen möglichen Ländern.

Frisch in Deutschland angekommen, hatte ich überhaupt kein Problem damit wieder Anschluss zu finden. Meine Freunde waren mir immer noch so nahe wie vorher und nach ein paar Wochen war es fast, als wäre ich nie weg gewesen, was mich echt erleichtert hat, da ich mir darüber viele Gedanken und Sorgen gemacht habe.

Ich bereue keine Sekunde, die ich in Queensland verbracht habe und kann es nur jedem weiter empfehlen einen Auslandsaufenthalt zu machen, da man selbstständiger, charakterstärker und generell zufriedener mit sich selbst wird!
 

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Felsenbild
Strandbild
Blick vom Ufer aufs Meer
 
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