+49 6221 89 00 0
Persönliche Beratung:
 
 
+49 6221 89 00 0
 
 
+43 1 599 99 121
 
 
+41 44 215 70 10
Headergrafik Highschool
 
Home

Kim Kasting berichtet aus Brisbane (Australien)

Jetzt ist schon über ein Jahr vergangen, seitdem ich mich fest dafür entschieden hatte, dass ich unbedingt einmal raus aus dem Alltag möchte, in ein anderes Land, mit vielen neuen Erfahrungen und anderer Kultur. Dann brauchte ich auch gar nicht mehr lange zu überlegen bis ich mich fest dafür entschieden hatte, dass ich die nächsten neun Monate meines Lebens in Australien verbringen möchte. Damit ging ein sehr großer Wunsch von mir in Erfüllung.

Die Vorbereitungszeit war natürlich sehr aufregend. Jede Woche habe ich in den Briefkasten geschaut, ob nicht doch ein neuer Brief von ,,iSt“ angekommen war, um mir die neusten Informationen mitzuteilen. Natürlich mussten viele Antragsformulare wie für das Visum ausgefüllt werden. Allerdings wusste ich wofür ich mir all diese Mühe gemacht habe, nämlich für meinen großen Traum Australien.

Dann rückte die Zeit der Abreise immer näher. Meine Freunde haben noch eine Abschiedsfeier für mich geplant und mir verschiedene Dinge, wie selbstgedruckte T-Shirts, geschenkt, die mich immer an sie Erinnern sollten. Das war sehr süß.

Der Tag der Abreise fiel mir natürlich besonders schwer. Meine Eltern und auch meine besten Freunde waren gekommen um mich noch ein letztes Mal in die Arme zu nehmen und dann ging mein Abenteuer los. Neun Monate war ich von nun an auf mich allein gestellt. Natürlich fielen Zweifel an, ob ich wirklich die richtige Entscheidung getroffen hatte, doch es gab kein Zurück mehr.

Als ich nach einer knapp 30-stündigen Reise dann endlich in Brisbane angekommen war, stieg die Nervosität und alle Zweifel waren schnell vergessen. Gleich würde ich zum ersten Mal meiner "neuen" Familie begegnen und das war natürlich sehr aufregend. Als ich sie dann endlich sah, fielen wir uns dann auch sofort ganz herzlich in die Arme.

Im Auto erinnerte mich dann gar nichts mehr an Deutschland. Überall, wo man hinguckte standen Palmen und ,,Eucalyptus Trees“ in grünen, sommerlichen Farben. Die Sonne schien und außer ein paar einzelnen Wolken war der Himmel strahlend blau. Aber kein Wunder, denn bei 350 Sonnentagen im Jahr bleibt auch nicht viel Zeit für Regen. Durch den Wind war es allerdings nicht zu warm und sehr gut auszuhalten. Außerdem war es ja auch momentan Winter auf der Südhalbkugel, der jedoch mit dem deutschen Sommer zu vergleichen ist. Als ich dann in meinem neuen Zuhause ankam, habe ich dann erst einmal mein Zimmer bewundert. Meine Familie hat mir ihr größtes Zimmer zur Verfügung gestellt und dieses komplett neu in meiner Lieblingsfarbe Rot und einem Beige-farbenden Ton für mich eingerichtet. Nach nur wenigen Tagen war der Jetlag durch die acht Stunden Zeitverschiebung dann auch endlich überstanden und die Müdigkeit war vorbei.Meine Gastmutter behandelte mich von Anfang an wie ihr eigenes Kind und ich fühlte mich bei ihr bestens aufgehoben. Für meinen 17. Geburtstag hat sie für mich sogar eine kleine Überraschungsparty vorbereitet und all meine Freunde eingeladen. Auch mit meinen Gastgeschwistern verstand ich mich bestens. Da wir alle ungefähr in demselben Alter waren, konnten wir viele Dinge gemeinsam unternehmen.

Nun konnte es also ,,richtig“ losgehen. Montag morgen betrat ich dann zum ersten Mal das Schulgelände der Kedron State High School. Ich bekam meine Uniform, was zunächst sehr gewöhnungsbedürftig war, da ein langes graues Kleid mit weißem Kragen und Schwarzgelber Krawatte normalerweise keinen Platz in meinem Kleiderschrank gefunden hätte. Aber so war es jetzt nun mal und daran führte auch kein Weg vorbei. Letztendlich erwies sich dieses jedoch als halb so schlimm, da schließlich alle die Uniform tragen mussten. Es war sogar sehr praktisch, da man jeden Morgen genau wusste, was man anzuziehen hatte. Darauf wurde an meiner Schule auch besonders Wert gelegt, dass die Schuluniform zu jeder Zeit korrekt getragen wurde. Am nächsten Tag ging dann die Schule auch gleich los, was sehr aufregend war. Ich musste mich für 6 Fächer entscheiden und durfte dann auch gleich in den Unterricht. Was mir sehr gut gefiel war, dass man so viel Auswahl bei der Fächerwahl hatte und sich auch nur für die Fächer entscheiden konnte, die einem wirklich gefielen. Unter anderem habe ich mich neben Biologie und Mathe dann auch für Kochen und Fitness entschieden, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Auch die Mitschüler in Australien waren alle super lieb. Sie sind auf einen zugekommen und haben auch gleich gefragt, ob man in den Pausen bei ihnen sitzen möchte, so hat man schnell verschiedene Leute kennen gelernt.

Nach der Schule bin ich dann oftmals mit dem Zug und meinen Freunden in die Stadt oder in die nächst gelegene Shopping-Mall gefahren, wo wir dann gemeinsam noch in ein paar Läden gestöbert oder gemeinsam etwas gegessen haben. An den Wochenenden unternahm ich immer etwas mit meiner Gastfamilie oder mit Freunden.

Australien ist wirklich super, wenn man einige aufregende Dinge und kleine Abenteuer erleben möchte, so waren wir zum Beispiel „Whale Watching“, im Zoo und haben mit Koalas und Kangaroos geschmust, im Regenwald oder haben auch einen Surkurs gemacht, was auch sehr viel Spaß gemacht hat und immer wieder eine Erfahrung wert sein würde. Oft haben wir unseren Tag auch einfach nur am Strand verbracht. Schließlich ist Australien auch bekannt für die konstant hohen Temperaturen, die traumhaften Sand-Strände, sowie für das kristallblaue Wasser. Außerdem ist es in Australien ein ,,Muss“ ein relaxtes Leben zu führen.

Sogar mit der englischen Sprache klappte alles viel besser als anfangs erwartet. Mir fiel schon bald auf, dass ich immer mehr verstehen konnte und auch nicht mehr viel nachdenken musste, um einen Satz zu formulieren. Richtig bewusst, wie sehr meine Sprache sich in meinem Auslandsjahr verbessert hatte, wurde mir allerdings erst zurück in Deutschland. Ich verstehe jetzt alles viel besser und spreche auch flüssigeres Englisch als meine Mitschüler, die nicht im Ausland waren. Dies wird auch an meinen Noten deutlich, die sich in Englisch, im Vergleich zum letzten Jahr, nämlich um ganze zwei Noten verbessert haben.

Ein besonderes Highlight in der Zeit meines Auslandsjahres war die zweiwöchige Tour durch Australien. Ich hatte mich dabei für eine betreute Bus-Reise in Richtung Süden von Australien entschieden. Somit konnte ich dann auch noch die Vielfalt des Kontinents bestaunen und verschiedene atemberaubende Erinnerungen mit nach Hause nehmen. Die Reise startete in Brisbane und führte unter anderem durch Byron Bay, Sydney, Melbourne und die Hauptstadt Canberra. Besonders toll war es natürlich vor der berühmten Oper Sydney’s gestanden zu haben, aber auch kleinere Erlebnisse wie eine Kanu-Tour auf dem Pazifik, eine Nacht am Lagerfeuer und das Bestaunen der berühmten Great Ocean Road sind Erlebnisse, die man niemals vergessen wird.

Insgesamt kann ich nur sagen, dass die neun Monate in Australien zu den besten Erfahrungen meines Lebens zählen. Meine Entscheidung nach Australien zu gehen, habe ich keine Sekunde bereut und kann nur allen, die überlegen ein Auslandsjahr zu machen, empfehlen dieses zu tun. Ich bin mir sicher, ihr werdet eine genauso schöne und erlebnisreiche Zeit erleben.

Kim Kasting

Kedron State High School, Brisbane, Queensland

    Seite:
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
Zeige Bilder 1 bis 6 von 24
Noch ein Ureinwohner...
Die Great Ocean Road...
Auf einem School Trip...
Die Oper in Sydney
Kedron State High School...
Semi Formal...
 
    Seite:
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
Zeige Bilder 1 bis 6 von 24
 

iSt High School

Plane deinen High School Aufenthalt zuverlässig mit dem iSt High School Programm.