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Julia Siemsen berichtet aus Gold Coast (Australien)

Ich war drei Monate an der Gold Coast in Australien und ging dort auf die Benowa State High School. Die Zeit war unglaublich toll! Schon lange wünschte ich mir endlich mal ein bisschen Abwechslung. Etwas Anderes erleben. Deshalb bewarb ich mich schon sehr früh und so kam es dass ich nach einem Jahr warten endlich meine Sachen packte. Meine Gastfamilie bekam ich etwa einen Monat vor meinem Abreisetermin. Ich war aufgeregt und nahm sofort E-Mailkontakt auf. Im Januar war es dann soweit ich reiste ab. Der Abschied fiel mir nicht leicht, aber da wir in einer Gruppe reisten waren die Sorgen schnell vergessen und die Aufregung kam. Wie es wohl werden würde?

Als ich meine Gastmutter das erste Mal sah, nahm sie mich gleich in den Arm und zeigte mir das Haus. Ich wohnte in einem großen Haus und hatte eine Etage so gut wie für mich alleine, den Pool draußen nicht zu vergessen.

Die erste Schulzeit war hart. Ich verstand nicht viel, kam mir vor wie ein Außenseiter, da die Australier an unserer Schule leider nicht sehr offen waren und musste mich erst einmal an den Ablauf des Schulalltages gewöhnen. Wir waren sehr viele Deutsche an unserer Schule, was einerseits gut war, da man sich so nicht so alleine fühlte, aber andererseits war es auch nervig. Wir verstanden uns zwar alle gut, aber es war schwer Kontakt zu den Einheimischen zu bekommen. Wir wurden einfach nur als „die Deutschen“ abgestempelt und keiner interessierte sich für uns, da die Australier es gewohnt waren Austauschschüler zu haben.

Dennoch lebte ich mich schnell ein und gewöhnte mich auch an die seltsamsten Regeln, die an der Schule galten. Ich fand es nervig, dass man bei uns Austauschschülern auf jede Kleinigkeit achtete und uns zurechtwies, während die eigenen Schüler mit massenweisen Piercings, bunten Armbändern und so weiter rumliefen. Mit der Zeit gewöhnte man sich allerdings daran und man wurde auch nicht mehr so genau beobachtet.

In meiner Freizeit erlebte ich die tollsten Sachen. Ich war oft in Surfers Paradise. Dort ist ein Strand genau an der Shopping-Meile. Zudem kann man dort essen gehen und auch surfen. In Surfers ist so ziemlich immer etwas los. Ich war auch in vielen Freizeitparks, wie Dreamworld (dort machte ich einen Hubschrauber-Rundflug). Einmal fuhr meine Mutter mit mir in den Regenwald. Das war auch sehr schön. Wir sahen Wasserfälle, Lianen und man hatte großartige Aussichtspunkte. Was mir auch noch gut gefiel war der Roxy Pro Surf Contest auf dem ich war und mein Ausflug nach Brisbane. Ich erlebte noch mehr solcher toller Sachen und lernte Australien sehr zu lieben.

Ich fand einige sehr gute Freunde, mit denen ich auch meinen Geburtstag feierte und viel Spaß hatte. Wir gingen fast jeden Donnerstagabend Latenight-Shoppen oder am Wochenende gingen wir an einem schönen Strand surfen. Meine meisten Freunde waren Deutsch. Die Australier lernte ich leider erst zum Schluss besser kennen, so dass keine richtigen Freundschaften entstehen konnten.

Da es mir so gut gefiel, wollte ich eigentlich verlängern, doch dies klappte leider nicht. Deshalb musste ich schon nach drei Monaten abreisen. Dazu kann ich nur sagen, dass es die drei tollsten Monate meines Lebens waren, allerdings war die Zeit viel zu kurz. Mein Englisch fing gerade an, sich merkbar zu verbessern und ich bekam auch erst gerade mehr Kontakt zu den Australiern. Zudem hatte ich mich gerade eingelebt und meinen Alltagsrhythmus Down Under gefunden.

Am Ende des Terms bekam ich einen Report, eine Art Zwischenzeugnis. Es war nicht besonders schwer, ein gutes Zeugnis zu bekommen, da das Unterrichtsniveau nicht so hoch ist. Allerdings muss ich den French Extension Kurs loben, das Niveau war wirklich hoch und ich hatte Probleme mitzuhalten, da mich das ganze English sprechen so durch einander brachte, dass ich gar nicht mehr französisch sprechen konnte. Mein Lieblingsfach war Marine Studies. Dort lernten wir Motorbootfahren aber auch Fächer wie Drama oder Physical Education haben mir Spaß gemacht.

Zum Ende meines Australienaufenthaltes machte ich noch eine Outbacktour mit vielen meiner Deutschen Freunde. Das war ein tolles Erlebnis. Wir sahen den Uluru und Cooper Pedy, eine Opalgräberstadt, deren Häuser unter der Erde liegen. Auch eine Wanderung auf dem Kings Canyon machten wir und ich sah kleine Wirbelstürme, Kängurus, Emus und einen wunderschönen Sonnenuntergang. Ein besonderes Erlebnis war auch das Schlafen unter freiem Himmel. Erst hatten wir alle ein bisschen Angst vor Schlangen und anderen Tieren, aber der Sternenhimmel mitten im Outback ist überwältigend. Man sieht so unglaublich viele Sterne und auch Sternschnuppen. Unsere Gruppe war toll und wir hatten sehr viel Spaß, diese Reise werde ich nie vergessen, auch wenn ich unter akutem Schlafmangel litt - wir mussten nämlich immer schon sehr früh aufstehen.

Da sich aufgrund der Reise mein Flug um eine Woche verschoben hatte, musste ich leider alleine fliegen. Am Tag zuvor hatten wir noch eine Abschiedsfeier gemacht. Meine besten Freundinnen übernachteten noch einmal bei mir und ich brachte sie morgens zur Schule. Dort sagte ich noch dem einen oder anderen Australier Tschüß und dann ging es ab zum Flughafen. Der Abschied von meiner Gastfamilie fiel mir wieder sehr schwer. Den Flug überstand ich gut obwohl ich auf mich allein gestellt war. In Deutschland empfingen mich dann meine Familie und mein Freund. Meine Freunde hatten eine Willkommensfeier organisiert, was es mir leichter machte, mich hier wieder einzugewöhnen.

Eins steht für mich fest: Nach der Schule geht’s wieder nach Australien, dem schönsten Land der Welt!

Julia Siemsen

Benowa State High School, Gold Coast, Australien

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Australien ist zum Abheben...
Mit einem kleinen Känguruh...
Mit meiner Gastmutter...
Natur pur...
 
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