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Benjamin H. berichtet aus Gold Coast (Australien)

Ein halbes Jahr habe ich aufgeregt auf die Reise nach Australien gewartet, dann war es endlich soweit. Das Bewerbungsgespräch und das Vorbereitungstreffen in Hannover hatte ich absolviert und mich von meiner Familie, meinen Freunden und der Schule verabschiedet.


Zuerst ging es in die atemberaubende Stadt Singapur, wo ich und die anderen Gastschüler uns schon einmal auf die andere Zeit umstellen und uns gegenseitig kennenlernen konnten. Es war sehr schön. In dem 4-tägigen Stop-Over Programm besichtigten wir unter anderem die Chinatown, die Strände von Sentosa Island und das riesige Marina Bay Resort. Und dann ging es weiter in Richtung Gold Coast, Australien. In Brisbane angekommen, wurde ich zusammen mit Sina, Chiara und Daniel zu meiner Gastfamilie gebracht.


Meine Gastfamilie bestand aus Joyce, meiner Gastmutter, James meinem 16-jährigen Gastbruder und dem Hund Cindy. Außerdem kam manchmal mein zweiter 21 Jahre alter Gastbruder Luke oder Joyces Partner Richard zu Besuch. Ich fand meine Gastfamilie sehr nett. Joyce kümmerte sich sehr gewissenhaft um mich, nur mit James sprach ich leider weniger als ich erwartet hatte. Das Haus war etwas weiter von der Schule entfernt, es lag in Burleigh, einer der zahlreichen Surfspots an der Küste. Die Länge des Schulweges war keinesfalls ein Problem, denn mit meinem neuen Cruiser (eine Art Mini-Skateboard mit großen Rollen) machte er mir sogar Spaß.


An den nächsten Tagen wurden mir und den anderen Internationals die Schule, welche fünf Minuten vom Strand entfernt liegt und der Ort gezeigt. Außerdem bekamen wir unsere Schuluniform, welche uns zu Schülern der Miami State High School machte. Sie bestand aus einem gelben Hemd und blauen Shorts, die Schuhe konnte man sich aussuchen. Dazu gab es einen blauen Pullover, den man in der Winterkälte tragen konnte, welche ungefähr so warm war wie die Temperatur an einem Frühlingstag in Deutschland. Mir gefiel die Schule in Australien sehr gut. Viele meiner australischen Mitschüler waren sehr locker und freundlich. Mit den International Students unternahm ich ebenfalls viel. Es war gut, dass es die Möglichkeit gab, seine Fächer im Nachhinein zu wechseln. Denn ein paar der Kurse waren deutlich einfacher als in Deutschland und andere wiederum interessierten mich nicht so sehr. Mit den Lehrern kam ich ebenfalls sehr gut zurecht. Das lag vielleicht auch daran, dass diese ebenso entspannt waren wie alle anderen Australier, die ich getroffen habe.


Was ich wohl am meisten an Australien vermisse, sind zum einen die vielen Freunde, die ich in dieser Zeit gefunden habe. Zum anderen, dass es fast immer etwas zu tun gab, und einem nie langweilig wurde. Wir unternahmen fast jeden Tag etwas zusammen, zum Beispiel grillten wir regelmäßig am Strand oder gingen Surfen. Wenn man dann einmal doch nichts zu tun hatte, konnte man einfach herunter nach Burleigh Heads laufen, sich ein Eis bestellen oder schwimmen gehen. Zwei große Einkaufszentren waren auch in der Nähe, wo man einerseits die Nachmittage verbringen konnte, andererseits auch alles Nötige bekam. Zudem genoss ich das gute Wetter. In der Zeit, in der ich da war, regnete es bestimmt nur gerademal eine Woche.


Einer der besten Erfahrungen, die ich in dieser Zeit gemacht habe, war auch der East Coast Safari Trip, auf dem wir von Brisbane nach Cairns die Küste mit dem Bus hochfuhren. Wir machten zunächst Halt an der Sunshine Coast, um Surfen zu gehen. Dann ging es weiter über eine Farm nach Airlie Beach, wo wir mit dem Speedboot zum Whiteheaven Beach fuhren und davor noch schnorchelten. Dann brachte uns der Bus weiter nach Cairns, wo wir die letzten fünf Tage verbrachten und auch das atemberaubende Great Barrier Reef besuchten. Auch mit der Schule machten wir ähnliche Trips. Der eine führte ebenfalls nach Cairns, der andere nach Byron Bay, ein malerisches Küstendorf. Dort hatte unsere Schulkoordinatorin zusammen mit unserem Outdoor Education Lehrer ein Surfcamp organisiert.


Ich empfehle jedem, der einen Australienaufenthalt macht, soweit möglich, alle Chancen zu nutzen, da es einfach unglaublich Spaß macht und sich vielleicht auch die Möglichkeit ergibt, einen der neu gewonnenen Freunde später in Australien oder Deutschland zu besuchen. Ich selbst habe deshalb einen Ausflug an die Sunshine Coast zu einem Freund machen können, den ich auf dem East Coast Trip kennengelernt hatte und erlebte dort die bisher beste Party meines Lebens und auch die wunderschönen Strände Yaroomba und Mololooba.


In meinen fünf Monaten in Australien ist soviel Schönes passiert, dass ich es unmöglich auf ein paar Seiten zusammenfassen kann. Ich würde einen Australienaufenthalt sofort jedem empfehlen, der den entspannten und „relaxten“ Lifestyle der Aussies einmal selbst erleben möchte.

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