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Sandrine Böcker berichtet aus Gold Coast (Australien)

Ich habe für 5 Monate die Keebra Park State High School in Australien an der Gold Coast besucht.

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht so genau wo ich anfangen soll. Am besten wäre es doch mit dem Hinflug. Ich bin von Köln HBF mit dem ICE nach Frankfurt gefahren. Dort sollte ich mich mit meiner Reisegruppe treffen. Die habe ich dann auch nach etwas Suchen gefunden, da der Flughafen in Frankfurt sehr groß ist. Nach dem Check-In und der Sicherheitskontrolle im Wartebereich angekommen, habe ich schon die ersten Kontakte geknüpft. Leider war keiner von meinem Vorbereitungstreffen dabei, aber ich war trotzdem nicht allein.

Nach einem langen Flug mit viel Essen, Filmen, Spielen und was Singapur Airlines sonst noch so anbieten sind wir in Singapur angekommen. Unser Aufenthalt war nicht lange, da unser Flugzeug von Deutschland Verspätung hatte. Trotzdem blieb Zeit zum Duschen, Facebook und einen kurzen Durchgang im Schmetterlingsgarten.

Dann ging es also weiter nach Brisbane. Dort wurde ich mit einem anderen Mädchen, das später auch auf meine Schule ging, und einem Jungen aus England abgeholt und zu unseren Gastfamilien gefahren.

Ich war sehr aufgeregt endlich bei meiner Gastfamilie zu sein und konnte es kaum fassen, dass ich in Australien war. Meine Gastfamilie (Mein Gastvater (Michael), meine Gastmutter (Natalie), mein kleiner Gastbruder (Alex, 1) und meine kleine Gastschwester (Sophie 3))kamen raus und begrüßten mich. Sie brachten mich in mein Zimmer und meine kleine Gastschwester half mir bei Auspacken. Sie versuchte es zumindest und war vom meinem Tennisschläger total fasziniert, aber ich war froh nicht allein zu sein.

Danach zeigte mir meine Gastmutter das Haus. Es ist sehr schön und ich liebe diese australische offene Küche und den Pool im Garten.

Mittags gingen wir alle zusammen "fish and chips" essen. Es gab nie richtige Probleme, dass ich sie nicht richtig verstehe, da sie anfangs etwas langsamer für mich gesprochen haben.

Ich muss sagen dass ich ziemlich Glück hatte so eine tolle Gastfamilie zu haben. Einmal haben wir einen Tag in Brisbane verbracht und einmal nahmen sie mich nach Byron Bay mit, sie waren immer nett zu mir und behandelten mich wie ein volles Familienmitglied. Ich habe mich wie zu Hause gefühlt.

3 Tage später fing der 1. Schultag an. Meine Gastmutter fuhr mich hin und brachte mich zu unserer International-Coordinatorin (Liz). Es kamen auch noch andere Internationals und als alle da waren gingen wir in einen Raum und es gab ein Begrüßungsessen mit vielen leckeren Sachen. Wir waren also 2 Brasilianer, 1 Italiener und 6 Deutsche. Wir wählten zusammen unsere Fächer und besprachen sehr viele Dinge wie zum Beispiel die Schulregeln, Sporttag, Schuluniform usw.

Am nächsten Tag kamen wir dann endlich in den Unterricht. Der ist meiner Meinung nach ziemlich anders als in Deutschland und man lernt viel mehr fürs Leben.

Man hat 6 verschiedene Fächer die alle gleich wichtig sind.

Ich hatte: Dance, Maths Extensions, English, Health and Physical Education, Studies of Society and the Environment und Science. Später habe ich dann von Health and Physical Education zu Home Economics gewechselt.

Am besten finde ich Dance und Home Economics. Tanzen und kochen macht einfach richtig Spaß.

Ich finde an die Schule, auf die ich gegangen bin muss man sich gewöhnen. Am Anfang ist es ein bisschen merkwürdig weil fast jeder Junge Rugby spielt. Es kommen auch Schüler aus Brisbane jeden Tag an die Gold Coast um auf diese Schule zu gehen und Rugby zu spielen. Es sind auch sehr viele Neuseeländer auf der Schule, aber nach einer Zeit gewöhnt man sich an die großen, breiten Kiwis und liebt diese Schule. Das Schulklima ist sehr freundlich und hat irgendwas besonderes, das man nicht so ganz beschreiben kann. In der Schule aber auch außerhalb der Schule habe ich viele Freunde gefunden mit denen ich auch viel unternommen habe. Ich war sehr oft am Strand, Shoppen, Essen, in einem der 3 Themeparks an der Gold Coast oder wir haben auch manchmal ein Barbecue gemacht. Und die eine oder andere Party hat auch nicht gefehlt. Ich hatte immer was zu tun und egal was man gemacht hat, es war einfach unvergesslich.

Ich stand morgens immer um viertel vor 8 auf, zog meine Schuluniform an und ging in die Küche frühstücken. Anschließend putze ich meine Zähne und dann fuhr meine Gastmutter erst Sophie und Alex in den Kindergarten und dann mich zur Schule. Manchmal nahm ich auch den Schulbus oder das Fahrrad. In der Schule hatte ich erstmal von 10 vor 9 bis 9 Uhr Homegroup, wo man abgehakt wurde und dann das erste Unterrichtsfach. Danach hatte man Pause und dann noch mal 2 Unterrichtsstunden, danach noch mal Pause und danach noch mal 70 Minuten Unterricht. Nach der Schule nahm ich entweder den Schulbus nach Hause oder ging mit Freunden nach Australia Fair (eines von sehr vielen Shoppingcentern an der Gold Coast). Manchmal ging ich auch zum Strand. Zu Hause konnte ich mit meinen Gastgeschwistern spielen und abends haben wir alle zusammen Dinner gegessen.

In den Ferien habe ich eine Tour nach Cairns gemacht. Dort war ich im Regenwald, in einem Aborigine Park, auf einer Insel, im Zoo und am Great Barrier Reef! Es ist so unglaublich schön da! So eine Tour kann ich nur empfehlen.

Diese 5 Monate waren die schönste Zeit meines Lebens. Australien ist einfach ein wunderbares Land und gerade an der Gold Coast wird einem nie langweilig!!

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