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Antonia Hohmann berichtet aus Gold Coast (Australien)

Ein halbes Jahr alleine, 14482,435 km von zu Hause entfernt. Der Abschied lief mit gemischten Gefühlen ab. Zu einem war ich total gespannt auf meine Gastfamilie, die neue Schule und die komplett andere Kultur. Zum anderen hatte ich eine wunderbare Familie, sowie Freunde zu verlassen.

Eine kleine Hand in meiner, meine Gastschwester saß im Auto neben mir und kuschelte sich an mich.

Dann der Geruch von Meer, man konnte nicht viel erkennen, denn es war dunkel.

Ich war gerade angekommen in Brisbane, mein allererster Tag von meinem 6-monatigen Abenteuer.

Ich war noch total müde und erschöpft von dem 24-Stunden Flug. Meine Gastfamilie hat mich mit einem Willkommensplakat vom Flughafen abgeholt und dann ging es los zur Gold Coast. Wir machten noch einen kleinen Abstecher zum Strand bevor wir nach Hause fuhren. Ein Haus in Tugun mit Garten.

Das war mein neues Leben für ein halbes Jahr. Meine Gastmutter Maree, mein Gastvater Kevin, mein kleiner Gastbruder Russel (12) und meine kleine Gastschwester Naomi (7). Und ein Hund: Tiger, zwei Meerschweinchen und später kam noch ein Hund: Peaches dazu.

Ich ging zur Palm-Beach-Currumbin-State-High-School. Mein Schulbus fuhr am Strand entlang, und von meinem Haus aus brauchte ich nur 10 Minuten zum Strand. Die Schule war sogar noch näher, man musste nur die Kreuzung überqueren und konnte sich ins Meer stürzen. Schöner könnte die Umgebung gar nicht sein!

Meine Familie ist mir in der Zeit sehr ans Herz gewachsen, ich wurde behandelt wie ein vollwertiges Familienmitglied und in viele Familienaktivitäten eingeweiht, wie z.B. den Food-Fight.

Ein Mittag, als ich mit einer Freundin und meinem Gastbruder vom Kickboxen kam, hat meine kleine Gastschwester uns mit gefärbten Kartoffelbrei erwartet und wir haben uns im Garten damit beworfen, bis es in eine Wasserschlacht übergegangen ist. An Halloween haben wir ganz traditionell einen Kürbis ausgehöhlt und sind dann verkleidet von Haus zu Haus gegangen. Ein „Vor“ Weihnachten gab es auch für mich, denn am 24. Dezember war ich wieder zu Hause, in Deutschland. Und es gab wie jedes Jahr, Omas Pudding, Ice-cake und Sushi, sowie viele andere Leckereien.

In meiner Schule gab es ca. 60 Internationals aus Italien, Brasilien, Deutschland, Schweiz, Norwegen, Japan, China und Luxemburg. Ich hatte sechs Unterrichtsfächer Mathe, Deutsch, Theater, Tourismus, Meeresbiologie und Tanzen. Jedes Unterrichtsfach wurde gleich ernst genommen und dennoch hat es unendlich viel Spaß gemacht. In Meeresbiologie haben wir in dem Creek, der hinter unserer Schule entlang lief geangelt und später sind wir dort dann bis zum Meer geschnorchelt und ich konnte sogar Scuba-Diving ausprobieren! Und dafür Noten bekommen? Ja! Natürlich haben wir auch Theorie gemacht, aber das Praktische stand im Vordergrund.

Beim Tanzen ging es nicht nur um Choreos erlernen, sondern wir haben selbst welche erfunden oder Tänze analysiert. Ich hatte das Glück bei der Dance Night dabei gewesen sein zu können, und konnte so mit meiner Tanzklasse auftreten. Aber mein Lieblingsfach war Theater. Wir haben in unserem Kurs eigene Szenen geprobt, vorgeführt und ein Theaterstück gesehen, das wir analysieren mussten. Außerdem durften wir selber Direktor spielen und hatten einen Workshop mit professionellen Schauspielern im Themenbereich „Physical Theatre“.

Ich würde behaupten, Schule hat noch nie so viel Spaß gemacht!

Die Monate sind so schnell vergangen. Ehe man sich versieht hat man Freunde gefunden, sich an die neue Schule und Unterrichtsfächer gewöhnt, die Sprache erlernt und fühlt sich wie zu Hause.

Zum Glück hat uns unsere Schule die Möglichkeit geboten, zwischendurch Ausflüge zu unternehmen oder Wochenendtrips zu machen. So konnte ich einiges von Australien sehen. Ich war in Sydney, an der Sunshine Coast, im Outback, in Melbourne und Adelaide. Wir haben auch Ausflüge mit der Schule unternommen, nach Byron Bay oder ins Wildlife Sanctuary. Wenn man an Australien denkt, denkt man natürlich an Kängurus, Koalas, Strände und surfen. Ich hatte die Möglichkeit, die wunderbaren Strände zu entdecken, dort schwimmen zu gehen und mich im Surfen zu probieren. Auch süße Koalabärchen und Kängurus wurden viel gestreichelt.

Als es dann wieder Zeit war den Rückflug anzutreten, konnte ich es gar nicht glauben. Es war schwer seinen neuen Freunden „Auf Wiedersehen“ zu sagen, mit dem Wissen, das man einige nicht Wiedersehen würde.

Die Internationals waren zusätzlich zu meiner Gastfamilie eine zweite Familie geworden. Wir haben ein halbes Jahr lang die gleichen Erfahrungen gesammelt und uns gegenseitig geholfen, wenn wir Heimweh hatten oder man einfach jemanden in der gleichen Lage brauchte. In Australien habe ich auch Freundschaften mit deutschen Mädchen geschlossen, die ich bereits wiedergesehen habe. Und ohne zu viele Versprechungen zu machen, behaupte ich, das sind Freundschaften fürs Leben! Wir haben eine Zeit zusammen erlebt, die wir nie vergessen werden.

Australien hat mir viel gebracht, ich habe mich selbst weiterentwickelt und Dinge schätzen gelernt.

Ich würde jedem der mich fragt ein Auslandsjahr empfehlen!

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