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Cairns: Lara H.

Mein Aufenthalt im sonnigen Cairns:

Aber fangen wir mal ganz vorne an: Nämlich mit dem Hinflug, der manch einem sicher schon im Vorfeld Bauchschmerzen verursacht:

Ich habe den langen Flug gut überstanden und die anschließenden 4 Tage in Singapur mit der iSt-Gruppe sehr genossen. Die Stadt hat mich total beeindruckt, und wir haben dort viele schöne Ausflüge gemacht.
Die vier Tage sind jedoch schnell vergangen, und schon war ich in Brisbane gelandet. Es war dann zwar etwas hektisch, aber ich habe auch den letzten Anschlussflug bekommen und bin sicher in Cairns gelandet, wo ich auch schon herzlich von meiner Gastfamilie empfangen wurde.

Meine Gastfamilie war echt nett und ich kam gut mit der Gast-Mum (Deanne), dem Gast-Dad (Brett), meiner Gastschwester (Alysha), meinen Gastbrüdern (Kurt und Luke) und der anderen Austauschschülerin aus Papua Neu-Guinea (Jasmine) klar. Außerdem gehörten noch ein Hund (Sassy) und eine Katze (Smudge) zur Familie.

Wie ich die Australier so einschätze?
Also zu mir waren alle von Anfang an sehr freundlich und haben mich total herzlich aufgenommen! Sie scheinen generell sehr gemütlich veranlagt zu sein und schauen ziemlich gerne Fernsehen.

Bereits wenige Tage nach meiner Ankunft in Cairns war es dann auch schon so weit: Der erste Schultag an der Cairns State High School stand an.
In der Schule habe ich schnell nette Leute kennen gelernt: Australier sowie andere Austauschschüler. Die meisten kamen aus Italien, Japan, China, Frankreich oder Deutschland.

Aber nun zu meinem Tagesablauf:

Jeden morgen bin ich um halb sieben aufgestanden und habe mich für die Schule fertig gemacht. Ich trug dort eine Schuluniform, die aus einem lockeren, sportlichen T-shirt sowie einer Sporthose bestand. Beides in der Farbe Royal-blau in Kombination mit einem weißen Kragen sowie dem aufgestickten Logo der Schule, das ebenfalls weiß war.
Zum Frühstück habe ich entweder Cornflakes mit Milch, Croissant oder Toast gegessen.
Daraufhin habe ich mir schnell meine Sportschuhe angezogen, welche ich immer in der Schule getragen habe und dann, um halb acht, ging es auch schon los zur Cairns State High School. Wir vier Kinder wurden immer entweder von Brett (dem Gastvater) oder Deanne (der Gastmutter) zur Schule gefahren.

Die Schule fing um Viertel vor neun an. Jeden morgen fand die sogenannte 'Roll class' statt. Dazu war ich in eine 'Formklasse' eingeteilt worden, in welcher jeden Morgen alle neuen Informationen von der Lehrerin vorgelesen wurden.
Zweimal pro Woche kamen dann alle Jahrgangsstufen der gesamten Schule entweder in der Sporthalle oder draußen auf dem Rasen zusammen, um die neusten Ansagen oder Informationen verkündet zu bekommen.

Der weitere Tag verlief nach meinem Stundenplan.
Ich hatte folgende Fächer belegt: English, German, Maths, Science, Business Studies, History, Health and Physical Education und Geography.
Ich hatte außerdem zwei Pausen, die erste ging von 11:15 bis 11:55 und die zweite von 13:05 bis 13:55. Die Schule endete jeden Tag um 15:00 Uhr. Meine Gastgeschwister und ich wurden dann mit dem Auto abgeholt und nach Hause gebracht. Manchmal haben wir aber noch einen Zwischenstopp beim Shopping Center gemacht, was sich gut zum Bummeln oder Geld abheben eignete.

Wenn wir dann zu Hause waren hatte ich Zeit, Hausaufgaben oder Assessments zu erledigen, mit meinen Gastgeschwistern oder Freunden etwas zu machen oder mit dem Hund zu laufen.
Mit meinen Freunden ging ich meistens in einem der Shopping Center einkaufen oder an die Esplanade. Die Esplanade ist ein echt wunderschöner Platz, direkt am Meer. Es gab dort viele Sitzmöglichkeiten, aber auch einen Sandstrand (künstlich angelegt) und eine Wiese zum hinlegen oder sonnen. Außerdem gab es dort eine Art großes Schwimmbecken, das kostenlos war. Geschäfte und Restaurants waren dort auch viele zu finden. Der Weg entlang der Esplanade wurde auch gerne von Joggern genutzt.

Abendessen gab es immer so zwischen sechs und sieben. Auf dem Speiseplan stand immer irgendein Fleisch (zum Beispiel Steak, Hähnchen …) mit Nudeln oder Gemüse. Manchmal auch Fisch und zum Nachtisch (den gab es nicht immer), entweder Kuchen, Eis oder ähnliches.
Nach dem Abendessen war meistens Fernsehen angesagt, aber ich hörte auch oft Musik, schrieb/skypte mit Freunden, oder fertigte meine Hausaufgaben an.
Später ging ich dann nur noch duschen und bald auch schon schlafen.
So viel erst mal zu meinem Tagesablauf.

Ich kann ja noch ein paar Worte zu der Schule in Cairns sagen:
Also, die Schule bestand aus mehreren Blöcken (bis N-Block). Außerdem gab es eine Sporthalle, eine Drama-Halle, einen großen Sportplatz mit allem drum und dran, sowie einen Swimming Pool, Kunst und Photography Studios, eine Bibliothek und einen sogenannten 'Tank-Shop', wo man sich Snacks (Wraps, Bürger, Hotdogs, Trinken u.s.w.) kaufen konnte.
Das sollte erst mal zu den Räumlichkeiten genügen.
Anfangs war es etwas schwierig, all die Gebäude und Räume zu finden, aber wie gesagt, die Schüler dort waren alle so freundlich und hilfsbereit, da konnte ich immer jemanden ansprechen und um Hilfe bitten, und nach einer Weile fand ich mich echt gut zurecht.

Jeder Schüler ab der 10. Jahrgangsstufe besaß übrigens ein Tablet -- einen kleinen Schulcomputer. Auf diesem befanden sich alle Bücher, Aufgaben sowie freier Internetzugang (Webseiten wie You Tube oder Facebook waren selbstverständlich gesperrt) und wir lernten mit diesen Materialien.
Die meisten Lehrer fand ich eigentlich nett, aber Ausnahmen gibt es natürlich immer, wie auch in Deutschland.

Schnell noch ein paar Informationen zu dem Haus, in dem ich wohnte.
Das Haus meiner Gastfamilie befand sich in Bentley Park, einem Stadtteil von Cairns. Hinter dem Haus begann sofort der Regenwald und nach vorne heraus, von der Terrasse aus, die übrigens mit einem Swimming Pool ausgestattet war, hatte man einen wunderschönen Ausblick über Cairns und all die niedlichen australischen Häuser und Gärten von oben.

Mein Zimmer gefiel mir auch sehr gut. Es war recht groß und bestand aus einem großen Bett, einem Spiegelkleiderschrank, einem Schreibtisch mit vielen Schubfächern und einem Nachttisch.

Schon nach kurzer Zeit unternahm meine Gastfamilie mit mir und einigen Verwandten den ersten Ausflug zu einer Krokodilfarm. Wir haben eine Bootstour um die Insel der Krokodile gemacht und zugesehen, wie sie gefüttert wurden. Anschließend habe ich noch ein Känguru gestreichelt und Koalas, Reptilien, Emus, und einen Vogel, der 'Hello' sagen konnte gesehen. Wir sind am selben Tag noch zu einem schönen Sandstrand gefahren, allerdings waren wir nur mit den Füßen im Wasser.
Ansonsten habe ich den Markt in Kuranda gesehen und war auch in dem Reptilienhaus dort. Außerdem habe ich das erste Mal 'Lawn Bowling' gespielt.

Oft habe ich auch Sleepovers (Übernachtungen) gemacht, wofür man allerdings jedes Mal ein langes, mehrseitiges Formular ausfüllen muss, welches mindestens sieben Tage vor dem Sleepover in der Schule eingereicht werden musste. Das war ziemlich nervig und verhinderte leider spontanes Planen.

Von der Schule aus habe ich nur einen Ausflug mitgemacht:
Einen Ausflug nach Port Douglas. Das Meer und der Strand waren total schön, und ich habe den Tag mit meinen Freunden dort sehr genossen.
Des Weiteren war ich bei dem Informal der zehnten Jahrgangsstufe unserer High School. Es war ein schöner Abend, und auch das Essen dort war lecker.
Außerdem war ich mit meiner Gastfamilie auf zwei Strandhochzeiten. Eine davon fand am Mission Beach statt, wodurch ich die Möglichkeit hatte, ein ganzes Wochenende zusammen mit meiner Gastfamilie in einem Strandhäuschen, das direkt auf dem Strand lag, zu verbringen. Das war ein traumhaft schönes Wochenende.

In den Ferien hat meine Gastfamilie auf meinen Wunsch hin eine Fahrt nach Sydney organisiert. Wir haben nachts in Zelten geschlafen und sind tagsüber gefahren. Außerdem haben wir an der Gold Coast einen Zwischenstopp gemacht, um einen Tag im Freizeitpark ,,Dreamworld'' zu verbringen.
Die Stadt Sydney war wunderschön mit dem naturbelassenen Hafen, dem Opera House, dem Sydney Tower und weiteren Sehenswürdigkeiten. Sydney ist eine der schönsten Städte, die ich je gesehen habe.

Generell war ich eigentlich nicht sehr oft am Strand. Zwar war ich ein paar mal mit Freunden an den verschiedensten Stränden, allerdings musste ich dafür meistens mit 2 Bussen fahren und war jedes Mal über eine Stunde unterwegs, was etwas schade war. Nichts desto trotz ist es einfach wunderschön, sich an den australischen Stränden zu sonnen, schwimmen zu gehen, oder einfach nur an den langen, weißen Sandstränden entlang zu laufen.

Ich habe in Australien einfach jeden Tag etwas Neues erlebt, und jedes Wochenende war etwas geplant und aufregend. Der Abschied von der Gastfamilie, den Freunden und einfach dem gesamten australischen Leben ist mir total schwer gefallen. So muss ich echt sagen, dass dieses halbe Jahr in Australien die beste Zeit meines Lebens war und ich mit unendlich vielen positiven Eindrücken und Erinnerungen nach Deutschland zurückgekehrt bin.

Und ich rate jedem von euch, der einen Auslandsaufenthalt in Erwägung zieht: Macht es auf jeden Fall!
Dies ist eine einmalige Gelegenheit, und wer sie nicht ausnutzt, ist selber Schuld!


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Langer Sandstrand von Port Douglas
Sandstrand von Port Douglas
Ausblick von unserer Terrasse aus
Ausflug zur Krokodilfarm
Cairns State High School
Dreamworld
 
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