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Eva S. berichtet aus Sydney/The Forest High School (Australien)

Wenn man morgens am anderen Ende der Welt aufwacht, die Sonne einem ins Gesicht strahlt und vor der Schule noch eine Runde surfen geht bevor man die Schuluniform anzieht, dann befindet man sich wahrscheinlich in Australien.

Diesen Traum wollte ich auch leben und bin für ein Jahr nach Australien, Sydney, geflogen.

,,Genieße deine Zeit und komme in einem halben Jahr gut wieder an!'' Dies waren die letzten Worte, die ich von meinen Eltern am Flughafen hörte, als wir uns verabschiedeten. Es konnte losgehen.

Nachdem ich vier Tage in Singapur verbracht habe, ging die Reise für mich nach Sydney weiter. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie aufgeregt und nervös ich war. Nachdem mich ein Fahrer am Flughafen abgeholt hatte, brachte er mich zu meiner neuen Heimat. Meine Gastfamilie empfing mich sehr lieb. Sie bestand aus meinen Gasteltern Ines und David, meinen beiden Gastschwestern Hanna und Maxime (18 und 14 Jahre alt) und aus zwei kleinen Hunden. Alles war anders. Das Klima, die Menschen und die Umgebung. Doch schon nach dem ersten Tag war mir klar: Hier möchte ich nie wieder weg! In den ersten paar Tagen hatte ich noch schulfrei was sehr praktisch war, da ich noch ein wenig Jetlag hatte und so die Umgebung besser erkunden konnte.

Nach ein paar Tagen fing aber auch für mich der Alltag an. Mein erster Schultag auf der Forest High School war sehr aufregend. Ich lernte meine Klassenkameraden kennen, konnte meine Fächer wählen und bekam meine Schuluniform. Die Schule in Australien ist wirklich komplett anders und viel einfacher. Außerdem gibt es Fächer wie Kochen, Surfen, Fotografie, Design und noch viele weitere. Wem würde so etwas nicht gefallen?!

In meiner Stufe war ich die einzige Austauschschülerin d.h. ich hatte eigentlich nur australische Freunde, welches sich sehr positiv auf mein Englisch ausgewirkt hat. Nach ca. 2 Monaten hatte ich einen festen Freundeskreis, mit dem ich sehr viel unternommen habe. Wir sind zusammen an den Strand gegangen oder wir waren in der Stadt shoppen.

Meine Gastfamilie ging fast jeden Sonntag in die Kirche. Dort habe ich auch sehr viele neue Freunde kennengelernt.

Allgemein kann man zu den Australiern sagen, dass sie sehr offene, entspannte und lebensfrohe Menschen sind. Für die Aussies fängt das Wochenende auch gern schon mal am Donnerstag an. Sätze wie: ,,Don't worry mate'' oder ,,Have a great day sweetie'', habe ich täglich gehört.

Wenn man sich entscheidet ein Auslandsjahr in Australien zu verbringen, sollte man auf jeden Fall die Chance nutzen sich so viel wie möglich von dem Land anzusehen. In den Osterferien bin ich deshalb mit einer Reisegruppe nach Cairns geflogen. Cairns liegt in Queensland am Great Barrier Reef. Dort habe ich das Outback besichtigt und war natürlich auch am Great Barrier Reef mit Haien und vielen bunten Fischen schnorcheln. Außerdem hat meine Gastfamilie mit mir einen Tagesausflug in die Blue Mountains unternommen. Es war echt beeindruckend!

Die Zeit verging viel zu schnell und einen Monat bevor ich nach Hause fliegen sollte, habe ich zusammen mit meiner Familie entschieden zu verlängern. Es war keine leichte Entscheidung, da vieles dafür aber auch dagegen sprach. Letztendlich bin ich aber sehr froh, dass ich noch ein halbes Jahr länger geblieben bin. Als der Winter dann kam, wurde es auch in Sydney ein wenig kalt. Als ich meinen Freunden in Deutschland erzählt habe, dass es nur noch 18 Grad sind wurde ich immer ausgelacht. Aber im Vergleich zu 30 Grad kommt es einem bei 18 Grad dann echt kalt vor. Deshalb freute ich mich auch sehr auf den Frühling und dann auf den Sommer.

Als der Sommer dann endlich vor der Tür stand, hat sich meine Familie in Deutschland dazu entschlossen, mich spontan für 2 Wochen zu besuchen. Ich war froh, sie nach knapp 10 Monaten endlich wieder zu sehen und konnte ihnen meine neue Heimat zeigen.

Als es wieder wärmer wurde gab es gelegentlich auch Waldbrände, welche mich aber zum Glück nicht betroffen haben.

Ein Tag bevor ich nach Hause geflogen bin, hat meine Gastfamilie ein 'Farewell BBQ' organisiert. Alle meine Freunde sind gekommen und ich konnte sie für ein letztes Mal in die Arme schließen.

Am 22. Dezember war es soweit. Es ging zurück nach Deutschland. Meine Gastfamilie und ein paar Freunde haben mich zum Flughafen gebracht. Das Schlimmste an meinem Abenteuer in Australien war wirklich der Abschied, da man nie weiß, wann man seine Freunde und Gastfamilie wieder sehen wird. Dennoch probiere ich den Kontakt durch Skype und Facebook zu halten.

,,Down Under'' in Australien zu leben war eine tolle Erfahrung! Nicht nur mein Englisch hat sich um einiges verbessert, sondern ich habe tolle Freunde kennengelernt, die mir sehr wichtig geworden sind und meine Gastfamilie ist wie eine zweite Familie für mich geworden. Außerdem habe ich mich als Mensch sehr entwickelt. Ich bin selbstständiger, offener und erwachsener geworden.

Dank iSt habe ich 2013 ein unvergessliches Austauschjahr erlebt, welches ich am liebsten wiederholen würde und jedem weiter empfehlen kann!

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Aboriginies
Blue Mountains
Farewell BBQ
Friends at school
Harbour bridge
Kakadu
 
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